Konzept: III. Frühkindliche Bildung 

Inklusion in Bildung- und Erziehungseinrichtungen

Inklusion in Bildungs -und Erziehungseinrichtungen der frühen Kindheit beschäftigt sich mit der Partizipation von allen am Bildungsprozess beteiligten Personen. Partizipation heißt Lernen, Spiel und Zusammenarbeit und bedeutet Beteiligung und Mitsprache an dem, was wir tun.

Alle Barrieren für Spiel, Lernen und Partizipation sollen für alle Kinder auf ein Minimum reduziert werden. Inklusion schließt immer Reflexion der Überzeugungen und Werte ein, die wir generell in unsere Arbeit einbringen und darüber, wie wir unser Handeln mit den Werten der Inklusion in Verbindung setzen. Inklusion beginnt mit der Wahrnehmung von Unterschieden, sie respektiert und schätzt Unterschiede.

Inklusion verlangt den Blick auf die gesamte Persönlichkeit eines Kindes und nicht nur die Fokussierung auf einen Teilaspekt.

Der Ausgrenzungsdruck, dem Kinder mit Beeinträchtigungen ausgesetzt sind, muss nicht nur mit Behinderung zu tun haben, auch andere Faktoren spielen eine Rolle wie z.B. Schwierigkeiten im Elternhaus, Entwurzelungen, Traumata etc. .

Diskriminierung aufgrund von Rasse, ethischer Zugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung ist ebenfalls eingeschlossen.

Die Integration von behinderten Kindern ist ein Teilbereich der Inklusion, der unter der Frage des diskriminierungsfreien Zuganges im Einzelfall und die Überwindung der Separation von behinderten und nichtbehinderten Kindern in Bezug auf alle Einrichtungen und Dienstleistungen im Bildungsbereich zu beachten ist.

Was ist für Inklusion notwendig?

  • Reflexion von Grundhaltungen und Bewusstseinserweiterungen jedes Einzelnen in unserer Gesellschaft
  • Politische und gesetzgeberische Grundsatzentscheidungen
  • Einheitlich zu gestaltende Finanzierungsverantwortung von Bund und Ländern

Im KiBiz wurden in § 7 und § 8 das Diskriminierungsverbot und die Integration von behinderten Menschen gesetzlich verankert. Auch in den zu erwartenden Bildungsgrundsätzen 0-10 Jahre ist das Grundverständnis von Bildung und die sogenannte Ko -Konstruktion (Beteiligung von Kindern an Lernprozessen und Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden) verankert.

Mit der Unterzeichnung der UN Konvention ist die Separierung von behinderten Menschen ausgeschlossen worden. (1)

 

(1) die Bundesrepublik Deutschland hat die Behindertenkonvention der Vereinten Nationen am 30.3.2007 unterzeichnet. Das Gesetz trat am 03.05.2008 in Kraft. Der Landtag NRW hat die Landesregierung aufgefordert ( DS 15/680 vom 24.11.2010, S.7) ein umfassendes Inklusionsgesetz vorzulegen, ein Transformationsgesetz zu entwickeln und die Rahmenbedingungen zu verbessern sowie eine Fortbildungsreihe aufzulegen und den Kommunen einen verlässlichen Ressourcenplan und Zeitraum zu geben, um kommunale Inklusionspläne zu entwickeln.

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