Konzept: III. Frühkindliche Bildung: Bild vom Kind

Unser Bild vom Kind (aus dem Handbuch "Mit Kindern die Welt entdecken")

Wir begegnen den Kindern mit Achtung und Vertrauen.

Wir sehen uns als Menschen, die von Gottes Liebe leben. In Gottes Liebe sind wir mit unseren Stärken und Schwächen geborgen. In diesem Verständnis begegnen wir den Kindern in der Tageseinrichtung mit Achtung und bringen ihnen Vertrauen entgegen. Kinder werden vorbehaltlos angenommen, wie wir uns von Gott angenommen wissen. Kinder sind wunderbare, einzigartige Menschen, die eigene Persönlichkeit, Erfahrung, Einsicht, Fragen und Bedürfnisse mitbringen. Das Markus-Evangelium erzählt, wie Jesus sich allen Kindern herzlich und liebevoll zuwendet, die zu ihm gebracht werden. Wir wollen den Kindern und einander in unserer Tageseinrichtung achtsam und freundlich begegnen. So arbeiten wir daran mit, dass die Liebe und Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus hier und jetzt Gestalt annehmen. Allen Kindern in unsere Einrichtung wollen wir einen Raum bieten, in dem sie leben, Freiheit und Geborgenheit erfahren, spielen und lernen können.

Jedes Kind hat seine eigene „Sprache“

Jedes Kind spricht aufgrund seiner Geschichte, Herkunft, seiner ganz persönlichen Erfahrungen eine eigene „Sprache“. Wir versuchen, diese Sprache im Verhalten der einzelnen Kinder zu verstehen. Schüchternheit wie Aggressivität werden als wichtige Lebensäußerungen von Kindern gewertet. Kinder mit ihrer individuellen Entwicklung stehen im Mittelpunkt. Die Kindertagesstätte trägt zur Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder bei, hilft ihnen, ihre Stärken zu entwickeln und ihre Schwächen anzunehmen.

Wir achten auf Beziehungen

In der Tagesstätte lernen wir, miteinander zu leben und Gemeinschaft zu gestalten. Das Evangelium lehrt uns, den Nächsten zu lieben wie uns selbst, auf den anderen zu achten wie auf sich selbst. Wir leben in vielfältigen Beziehungen. Unsere Stärken zu erfahren ist uns genauso wichtig, wie mit unseren Grenzen zu leben. Kinder lernen vieles mit- und voneinander: „ich“, „wir“, „ja“ und „nein“ zu sagen, zuzuhören, auf die eigenen Bedürfnisse und die der anderen zu achten, Konflikte nicht unter den Teppich zu kehren, zu streiten und zu verzeihen.

Wir Menschen sind Teil der bewahrenswerten Schöpfung Gottes. Einen nachhaltigen Umgang mit der Natur üben wir miteinander ein.

Unsere Gruppen

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Unsere Schulkinder

 

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