Konzept: III. Frühkindliche Bildung:

Bildungs- und Beobachtungsdokumentation

Regelmäßig beobachten und dokumentieren wir den Entwicklungsstand der Kinder. Unsere Einrichtung verwendet dazu die Leuvener Engagiertheitsskala und das GABIP (ganzheitliches Bildungsdokumentations-Programm). Jedes Kind erhält am Ende der Kitazeit einen eigenen „Bildungsordner“, in dem auch kleine Alltagssituationen festgehalten werden. Mit dem Bisc (Bielefelder Screening-Verfahren) werden die Kinder auf Lese-/Rechtschreibschwäche gesichtet. Gemeinsam mit dem Ev. Kirchenkreis Bielefeld wurden Kriterien und Vorgehensweisen für das Beobachten und Dokumentieren im Rahmen des Qualitätshandbuches „Mit Kindern die Welt entdecken“ erarbeitet und festgelegt.

Eltern haben oft Fragen, die sich auf den Entwicklungsstand ihres Kindes beziehen. Diese Fragen können mit Hilfe systematischer und dokumentierter Beobachtungen besser beantwortet werden als durch beiläufige, ungezielte und zufällige Wahrnehmung der Kinder. Um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, ist es sinnvoll, die Perspektiven mehrerer Bezugspersonen zu nutzen. Im Verlauf eines jeden Kindergartentages erleben die pädagogischen Mitarbeiterinnen die Kinder in unterschiedlichen Situationen: an verschiedenen Plätzen, bei unterschiedlichen Aktivitäten und in wechselnden Gruppensituationen. Dabei entwickeln sich zwischen Mitarbeiterinnen und Kindern eigene, persönlich gestaltete Beziehungen.

Es ist für alle Mitarbeiterinnen wichtig, die Besonderheiten der Kinder zu kennen, um in deren Interesse gut abgestimmt handeln zu können. Systematische und dokumentierte Beobachtungen bilden hierfür eine gute Grundlage:

Die Kinder haben einen Anspruch darauf, dass sie von den pädagogischen

Mitarbeiterinnen in ihrer Besonderheit erkannt werden. Jedes Kind hat ein Bedürfnis nach Akzeptanz und einfühlendem Verständnis als wesentliche Voraussetzungen einer gelingenden Persönlichkeitsentwicklung. Diesem Bedürfnis kann dann entsprochen werden, wenn die begleitenden Bezugspersonen ausreichend über die fortlaufende Entwicklung des Kindes informiert sind.

Die Kenntnisse über jedes Kind sind ebenfalls wichtig für die Vorbereitung auf die Schule. Eine enge Zusammenarbeit von Kindergarten und Schule wird praktiziert: Die gegenseitigen Kenntnisse über die Anforderungen der Schule bzw. Vorbereitung auf die Schule können den Kindern die Startbedingungen in der neuen Umgebung erleichtern.

Weitere Informationen zum Thema Beobachtung und Beobachtungsverfahren können in der schriftlichen Dokumentation des Kindergartenkonzeptes im Johannes Kindergarten eingesehen werden.

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